Finanzkriminalität und internationale Geldwäsche machen an Grenzen keinen Halt. Sie erfordern einen engen Schulterschluss zwischen europäischen Vorgaben und nationaler Ermittlungspraxis. Mit dem Kabinettsentwurf zum Zollfinanzgerechtigkeitsgesetz (ZFG) stehen neue rechtliche Befugnisse wie erweiterte Datenanalysen, biometrische Abgleiche und administrative Vermögensermittlungen für deutsche Zollbeamtinnen und -beamte im Raum. Der Digitale Zolltag beleuchtet die Chancen und Herausforderungen dieser Gesetzesinitiative, diskutiert die Notwendigkeit grenzüberschreitender Zusammenarbeit und fragt kritisch, wie die Instrumente in der Praxis des Zolls tatsächlich greifen.
Wie dies gelingt, beleuchtet der Digitale Zolltag mit unterschiedlichen Themenfacetten:
- Harmonisierung des EU-Rechtsrahmens & die neue AMLA
- Follow the digital money – Ermittlungsansätze im modernen Zeitalter
- Der deutsche Zoll im neuen EU-Gefüge
- Systemfehler bei der Geldwäschebekämpfung? Wo das deutsche Recht an Grenzen stößt
Zielgruppe:
- Politik
- Zollfahndungsamt
- Zollkriminalamt
- Hauptzollamt
- Generalzolldirektion
- Polizei
- Botschaften
- Wissenschaft
Teilnehmerstruktur:
- Öffentliche: 73 Prozent
- Industrie: 27 Prozent


